Schnee-Snoopy in Sapporo

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Ich denke ihr ahnt es schon…

…ich war am Snowfestival in Sapporo!!! 😀 Auf Japanisch nennt man das übrigens „Yukimatsuri“. 😄 Mit einigen Freunden zusammen habe ich den Odoripark durchwandert, die tollen (und grossen) Schneestatuen bestaunt, mich ein klein wenig über den vereisten Boden aufgeregt und versucht, nicht all zu viel Geld auszugeben… ^^

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Zuerst einmal zu den Statuen: Die sind wirklich fantastisch. Da gibt es riesige und unglaublich detailreiche Schneegebilde in verschiedensten Formen: Prunkvolle Häuser, Sapporo Wahrzeichen –und Maskottchen, eine „Yeyyy der Shinkansen kommt endlich bis nach Hokkaido“-Skulptur, einen Wettbewerb mit Schneestatuen aus vielen verschiednen Ländern und dann noch ganz viele kleinere Figuren wie Snoopy, die Minions, Darth Vader, verschiedene Animefiguren und auch ein „Makkuro kurosuke“ (so ein süsses schwarzes Bällchen mit Augen, erfunden von Studio Ghibli), das jetzt aber, da aus Schnee und darum weiss, „Mashiro shirosuke“ heisst. 🙂 (Zur Erklärung: Kuro = Schwarz, Shiro = Weiss) So süss! ❤

Bildschirmfoto 2016-02-09 um 21.50.05
Original-„Makuro kurosuke“  in Schwarz
KG_Yukimatsuri - 11
„Mashiro shirosuke“ (also die Umkehrform) in Schneeweiss am Snowfestival

 

 

Bildschirmfoto 2016-02-09 um 22.42.23
Hier noch eine kleine Fotocollage 😀

Dann gibt es natürlich noch jede Menge Verkaufsstände und Mini-Lädelis und Fressbuden. Dort kann man viele Souvenirs kaufen, zB Mützen in Panda- oder Froschform, Schneemänner in allen Farben und Formen (von Postkarten, Anstecket bis zu Figürchen gibts alles) und viel verschiedenes Hokkaidotypisches. Man kann auch Fotos von sich vor den Schneeskulpturen machen lassen und diese dann zu ziemlich hohen Preisen erstehen (hab ich natürlich gemacht). Und dann gibt es natürlich noch sehr viel Essen: Klassisch japanisches Streetfood (unter anderem gegrillte Spiesschen, Nudeln, mit Schokolade überzogene Bananen, viele Süssigkeiten, sogar Soft Ice (bei Minusgraden draussen!!!)).  Uns war es allerdings etwas zu kalt, um draussen zu essen, weshalb wir dann in einem kleinen Restaurant köstliche heisse Ramen schlürften. Ohhh, es gibt nichts schöneres… *_* Man sitzt in einem sehr kleinen und sehr gut besuchten Raum an einer Holztheke und taut langsam auf, während einem schon der Duft von würziger Brühe und blubbernden Nudeln in die Nase steigt, und dann steht auf einmal eine grosse dampfende Schale vor einem und man kann mit seinen Stäbchen nach Nudeln, Zwiebelstückchen und Maiskörnern fischen und die leckere heisse Suppe trinken und die Kälte verschwindet ganz von selbst und man ist einfach zufrieden mit dem Leben… Ich nenne diesen Zustand von jetzt an glaubs die „Ramen-Ekstase“. 😉

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Wieder zu neuen Kräften gelangt machten wir uns dann auf zu Part 2 von unserem Tag: Kaimono! (Also Shopping 😉 ) Im Ernst, man kann in Sapporo gar nicht NICHT shoppen gehen, denn es gibt in dieser Stadt sooo viele Läden und Einkaufszentren und Hochhäuser mit noch mehr Einkaufszentren mit noch mehr Läden… Schon allein im Bahnhof gibt es drei verschiedene Zentren, die alle etwa so gross sind wie in ganzes Shoppyland in der Schweiz. Wirklich, gigantisch! Und darin hat es dann wirklich alles: Von tonnenweisen Kleiderläden über Starbucks zu riesigen Buchläden und Drogerien und kleinen chiquen Boutiquen und dann natürlich noch einem ganzen Stock voller Restaurants und vielleicht noch einem Kino oder diesen tollen japanischen Fotoautomaten (genannt „Purikura“), es nimmt gar kein Ende. Wir waren aber dann ganz brav. 8:) Es gab eine kleine Purikura-Photo-Session, einen Besuch im Totoro-Shop (der tollste Laden, den es gibt… so viele Studio Ghibli-Dinge!!! :D), viel Herumbummeln und Windowshopping, eine Kaffeepause mit Zimtschnecken und ein neues T-Shirt für mich. ^^ Ich sags ja, ganz brav. 😛

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Jetzt ist ja dann bald Valentinstag, und der ist in Japan sehr wichtig. Wirklich seeeeehr wichtig. Da schenken die Mädchen/ Frauen anderen Männern (also dem Schwarm/Freund/Ehemann wie auch guten Freunden oder netten Arbeitskollegen oder Freizeitsclubmitgliedern oder was es sonst noch gibt) selbst gemachte Schokolade (oder andere Süssigkeiten). Und die Männer dürfen sich dann einen Monat später (also am 14. März) dafür revanchieren. Jedenfalls gibt es jetzt in absolut jedem Laden midestend ein Gestell voller Valentinstagsschokolade. In einigen Geschäften gibt es ganze Etagen dafür. Dort kann man dann Schokolade, Kochbücher, Kochutensilien (denn die Schokolade sollte schon mit viel Liebe selbstgemacht sein) und passende Verpackungen. Ich habe noch nie im Leben so viele Verpackungen gesehen. Es hat etwa 300 verschiedene bunte Tütchen, haufenweise schicke Schachteln mit schicken Mäschelis und Glitzerkram dran (in allen erdenklichen Grössen und Formen) und dann natürlich noch die passenden Kärtchen, wo man eine romantische Nachricht daraus schreiben kann… Unglaublich, dieses Land…

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Für uns wurde es dann auch schon Abend und wir nahmen den Zug nach Shintoku. Es ist eben leider schon noch ein bisschen weit, so zwei einhalb Sunden hat man schon. Allerdings gingen die auch ziemlich schnell durch, vokalem wenn man jemanden zum schwatzen hat und dann noch ein gutes Buch. ^^ (Leute, wenn ihr Zeit habt: Lest „Die Regenbogentruppe“ von Andrea Hirata. Es ist so ein schönes und herzerwärmendes und inspirierendes Buch! ❤ ) Wir waren sogar so heldenhaft, den ganzen Weg zu unserem Bauernhof zu Fuss zurückzulaufen (jetzt im Hochwinter ist das eine ziemliche Leistung, eine halbe Stunde durch eisige Kälte über verschneite Wege und bei teils starkem Gegenwind). An diesem Abend war es allerdings ganz schön: Wir sahen den schönsten Sternenhimmel, den Shintoku zu bieten hat! Wirklich phantastisch wunderwunderschön! 🌌😍🌌

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Urs sagt:

    Liebe Christine

    Wie schön, deine Blog-Beiträge zu lesen. Da kann man wirklich ein wenig mitleben.
    Natürlich gehts noch ein bisschen besser, wenn man weiss, wovon du sprichst …

    Machs guet uf em abglägene Burehof bim Wurschte!

    Alles Liebe
    Urs

    Gefällt mir

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