And off we go…

***Ich bin jetzt zwar schon seit letztem Dienstag Abend wieder in der Schweiz, aber durch zuerst kein WiFi in Japan und danach viiiiel Jetlag in der Schweiz kommen die letzten Blog-Einträge erst jetzt… Etwas verspätet, aber von ganzem Herzen ❤ ***

 

Ein letzter Morgen auf Kyodo Gakusha.

Aufwachen, gähnen, aufstehen, letzte Dinge zusammen packen…

Die Sonne scheint hell und fröhlich, der Schnee draussen glitzert.

Dann gibt es Frühstück und irgendwie ist alles so unwirklich, es ist derselbe Raum wie immer, es gibt gebratene Eier wie fast immer, alles ist so bekannt und mittlerweile Routine geworden und doch ist es das letzte Mal… Doch ich will keine Zeit mit wehmütig sein vergeuden! Lieber noch einmal alles so richtig geniessen! J Schliesslich halte ich meine kleine Abschiedsrede (auf Japanisch ^^) und sage Tschüss zu den so liebgewonnenen Leuten hier.

Danach reicht es noch für eine Schlussrunde in unserem Haus, ein letztes Mal vom WiFi profitieren (denn das gibt’s in Tokyo leider nicht mehr) und für einen kleinen Spaziergang zu den Schäfchen und den zwei allerliebsten Hundis. (Ich habe übrigens beschlossen, dass ich, falls ich je einen Hund haben werden, den nach den Kyodo Gakusha-Hunden benennen werde. 😉 Also Ansu (=Pfirsich) falls weiblich und Morishima (=jap. Fussballspieler) falls männlich. 😀 ) Und schon geht es ab und davon, im Auto zum Bahnhof, dort letzte Abschiedsworte und Umarmungen und dann mit den Zug durch das verschneite Hokkaido bis zum Flughafen.

 

Es ist schon unglaublich, man fliegt etwa eineinhalb Stunden und dann ist man wieder in Tokyo.

Dort hats keinen Schnee und kein Eis, die ersten Bäume blühen bereits, es regnet und ist (vergleichsweise zu Hokkaido) ziemlich warm. Und nachdem ich mich erfolgreich durch das Tokyoter Subway-System gekämpft habe bin ich wieder bei meiner supertollen Gastfamilie! J ❤ Habe ich doch nur zwei Wochen im September mit diesen lieben fünf Menschen verbracht (und bin dazwischen für fünfeinhalb Monate in Hokkaido gewesen) heissen sie mich doch mit offenen Armen willkommen und ich fühle mich sofort wieder zu Hause. Also natürlich Tokyo-mässig zu Hause. 😉 Ich freue mich so sehr sie alle wieder zusehen und bin ganz überrascht, wie gut sich die Kinder noch an mich erinnern können. Sogar die Kleinste (sie ist Zwei –jööö) weiss noch, wer ich bin.  Sie nennt mich übrigens „Kotschinune“ und das ist ja so was von schnüsig!

 

Am Abend sinke ich dann schon ziemlich früh todmüde auf den Futon. So viele Emotionen an einem Tag machen einen ganz schön geschafft… 😉

 

P.S.: Der Futon ist jetzt im Winter mit einer Flauschedecke überzogen, das ist himmlisch kuschelig und weich! Und flauschig heisst auf Japanisch übrigens „Fuwa Fuwa“ J)

Bild 1: Byebye Kyodo Gakusha… (Und mein Happy-Smile täuscht… eigentlich fand ich es sehr tragisch, abreisen zu müssen)

Bild 2: Finally back!!! Sooo schön! 🙂 (Hier ist das Lächeln voll und ganz echt ^^)

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